Jugend BeWegt in ...

Ergebnisse der Modellkommunen

Jugend-BeWegt-Kommunen 2015

  • Forst / Baden
  • Malsch

    Der Dschungel ruft!
    Malscher Ferienprogramm beim JIM – Der Jugend Initiative Malsch

     

    Am Samstag, den 5.9.2015 fand im Rahmen vom 30. Malscher Ferienprogramm die Veranstaltung   „Der Dschungel ruft – Spielenachmittag mit JIM“ statt. Die Jugend Initiative Malsch (ehemals Jugendgemeinderat) begrüßte 15 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren. Vom Parkplatz am Marienhaus in Malsch wanderten wir los und kamen nach einer anstrengenden Wanderung an der Glasbachhütte an. Dort erwarteten uns verschiedene Spiele rund um das Thema „Dschungel“. Zu Beginn wurden die Kinder in zwei Teams eingeteilt und mussten durch zwei überdimensional große Spinnennetze klettern. Natürlich ohne die Netze zu berühren.

    Danach ging es auf Schatzsuche und die Kinder fanden im Unterholz tolle Specksteine, die mit Feilen zu tollen Schmuckstücken verarbeitet wurden. Das ein oder andere Kind kam hier mächtig ins Schwitzen. In einem richtigen Dschungel benötigt der tapfere Krieger selbstverständlich auch einen Speer. Diesen durften sich die Kinder selbst basteln. Kurzerhand wurden viele Stöcke aus dem Wald herbeigeschafft und diese mit einer Pfeilspitze auf Pappe versehen. Damit die Speere richtig gefährlich aussahen, wurden die Stiele noch mit bunter Wolle umwickelt. Mit unseren Speeren ausgestattet ging es auf Tigerjagd. Nach einer abenteuerlichen Suche fanden wir schließlich, versteckt im Unterholz, einen richtigen Tiger. Dieser wurde von den „Dschungelspezialisten“ mit den Speeren verjagt.

    Als Belohnung für die tapferen Kämpfer standen zwei Schüsseln mit Götterspeise parat. In der Götterspeise waren verschiedene Figuren versteckt, die von den Kindern geschickt rausgeangelt werden mussten. Nach einem anstrengenden Nachmittag wurden dann noch Würstchen am Lagerfeuer gegrillt und jedes Kind konnte so wieder neue Energie tanken. Bei leichtem Regen traten wir den Rückweg an und waren pünktlich um 18.00 Uhr zurück am Marienhaus. Die Kinder und die Jugendlichen von JIM hatten einen schönen, lustigen und abenteuerlichen Nachmittag, ganz nach dem Motto:  „Der Dschungel ruft“.

     

     

    Ausgangssituation

     

    Seit Anfang Juni 2015 gibt es JIM, die Jugend Initiative Malsch, die den bisherigen Jugendgemeinderat ablöst. Damit weiterhin für Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit zur Teilhabe am politischen Leben in der Gemeinde besteht, wurde die Jugend Initiative Malsch (JIM) ins Leben gerufen.

     

    Hier engagieren sich die ausscheidenden Jugendgemeinderäte in einem Kernteam aus 6 Personen. Eine Nachrückerliste mit 5 weiteren Jugendlichen wird geführt. Diese Personen rücken bei freien Plätzen im Kernteam nach. Das Kernteam gewährt eine Kontinuität und Stabilität der Jugendarbeit in der Gemeinde. Eine regelmäßige Wahl gibt es hier nicht mehr. Die Mitglieder der Jugendbeteiligung JIM arbeiten ehrenamtlich im Einvernehmen und im Auftrag der Gemeinde Malsch. Jeder Jugendliche kann sich gern bei einzelnen Projekten von JIM oder auch bei der direkten Arbeit von JIM beteiligen. Ziel soll sein, das sich jeder Jugendliche so einbringen kann, wie er möchte.

     

    Einmal jährlich findet ein Jugendhearing (Jugendversammlung) statt. Es werden alle Jugendlichen der Gemeinde (12-23 Jahre) eingeladen. Hier soll sich ein Meinungs- und Stimmungsbild der Situation in der Gemeinde abzeichnen und die Jugendlichen können ihren Wünschen und Vorstellungen eine Plattform verschaffen. Das Kernteam versucht, die Ergebnisse des Jugendhearings in verschiedenen Projekten zu ermöglichen.

     

     

    Ziele

     

    • Aktive Beteiligung von Malscher Jugendlichen für den Ort
    • Wünsche und Interessen der Jugendlichen sollen auf politischer Ebene Anklang finden
    • Positive Erfahrungen für Jugendliche durch erfolgreiche und gewinnbringende Aktionen

     

     

    Kontakt

     

    Gemeinde Malsch
    JIM Jugend Initiative Malsch
    Frau Sabrina Heinrich
    Hauptstr. 71
    76316 Malsch
    Tel.:  (07246) 707 107
    Fax: 07246 707 420
    E-Mail: sabrina.heinrich(at)malsch.de

     

     

     

    Schritte - Aktionen - Maßnahmen

     

     
    31.05.2015Auflösung Jugendgemeinderat

     

    01.06.2015Übergang des bisherigen JGR zu JIM (Jugend Initiative Malsch)
    26.06.2015

    1. Jugendhearing von JIM auf dem Gelände vom Jugendhaus „Villa“. Hier wurden alle Malscher Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 23 eingeladen. Ziele, Wünsche und Interessen der teilnehmenden Jugendlichen wurden erfragt.

    16.07.2015 Treffen von JIM
    02.09.2015Treffen von JIM, Planung Ferienprogramm
    05.09.2015Teilnahme von JIM am Malscher Ferienprogramm, Motto: „Der Dschungel ruft“ – Spielenachmittag an der Glasbachütte. Kinder im Alter von 8 – 12 konnten sich anmelden und mit ihnen wurde ein toller Nachmittag mit Spaß und Spiel verbracht.

    11.09.2015
    12./13.09.

    Dienst beim Jubiläumswochenende der Gemeinde mit Infostand am 12. und 13.09.: JIM machte auf sich aufmerksam
    08.10.2015Treffen von JIM, Planung der Weihnachtsmärkte und anderer Aktionen
    03.12.2015
    10.12.2015
    17.12.2015
    Teilnahme am Malscher Weihnachtsmarkt, Verkaufsstand und Werbung für JIM
    22.01. und 23.01.2016Workshop mit Coach im Rahmen von Jugend BeWegt

        

     

     

  • Murrhardt

     

    Ausgangssituation

     

    In Murrhardt wurde vor den Kommunalwahlen 2014 ein Speed-Dating zur Gemeinderatswahl durchgeführt, bei dem sich die Kandidatinnen und Kandidaten in einem Rundkurs in verschiedenen Einrichtungen der Jugendarbeit präsentiert haben und von Jugendlichen interviewt wurden. Des Weiteren wurde über die Aktion ein Kurzfilm gedreht, der einige Wochen später im Kommunalen Kino gezeigt wurde. Parallel dazu fand eine Zukunftskonferenz in Kooperation mit dem Kreisjugendring Rems-Murr statt, bei der das Thema Mitsprache auch an Gemeinderäte bzw. Kandidaten herangetragen wurde. Aus diesem Ergebnis heraus entschied der Murrhardter Gemeinderat im Herbst 2014 ein „Jugendforum“ ins Leben zu rufen, das aus den Mitarbeitenden der Initiative der Speed-Dating-Gruppe sowie jeweils einem Fraktionsvertreter sowie dem Hauptamtsleiter und dem Bürgermeister besteht und sich um Jugendbeteiligung kümmern sollte.

    Das nun bestehende Jugendforum (Teilnehmer: Jugendzentrum, Kinoverein, Stadtverwaltung, Hauptamt, Fraktionsvertreter/-innen, SMV des Gymnasiums, Schulsozialarbeit, Mobile Jugendarbeit, Jugendclub Fornsbach,  Kreisjugendreferat Rems-Murr, Kreisjugendring) beschloss daraufhin, einen Antrag für eine Förderung im Rahmen von JugendBeWegt zu stellen. Der Gemeinderat bestätigte die Entscheidung und unterstützte die Bewerbung bei der Jugendstiftung.

    Nach der Zusage zur Förderung im Sommer 2015 steht der Initiative nun ein Coach zur Seite, der die Beteiligten in dem Prozess des Aufbaus von Beteiligungsstrukturen begleitet.

     

     

    Ziele

     

    Die Ziele in Murrhardt können wie folgt zusammengefasst werden:

    • Heranführung Jugendlicher an das kommunalpolitische Geschehen und an kommunalpolitische Entscheidungsprozesse
    • Stärkung der Netzwerke in der Jugendarbeit (Kooperation Haupt- und Ehrenamt)
    • Sensibilisierung der Entscheidungsträger für die Belange von Jugendlichen
    • Plattformen für die Anliegen von Jugendlichen konstruieren
    • Verbesserung der Angebote im Bereich von Kinder und Jugendarbeit

     

     

    Kontakt

     

    Projekt Brückenschlag Murrhardt
    Herr Holger Mangold, Sozialarbeiter B.A.
    Klosterhof 5/1
    71540 Murrhardt
    Tel.: (0 15 11) 71 42 755
    E-Mail: Holger.Mangold(at)Paulinenpflege.de

     

     

    Schritte - Aktionen - Maßnahmen

     

    • Speed-Dating zur Kommunalwahl im Mai 2014
    • Zukunftswerkstatt Mai 2014
    • Treffen der Projektgruppe, November 2014
    • Treffen des Jugendforums Februar 2015
    • Bewerbung bei JugendBeWegt März 2015
    • Treffen des Jugendforums Juni 2015
    • Erstes Kennenlerntreffen zwischen Projektleitung und Coach August 2015

    In Planung:

    • Treffen des Jugendforums zusammen mit dem Coach, November 2015

     

     

  • Orschel-Hagen

Modellkommunen 2014

  • Rielasingen-Worblingen

     

    Ausgangssituation

     

    Im Juni 2014 hat der Gemeinderat in Rielasingen-Worblingen einstimmig die „Leitlinien zur sozialräumlichen Konzeptentwicklung der Kinder- und Jugendförderung“ beschlossen.

    Vorausgegangen ist dazu ein sozialräumlicher Entwicklungsprozess über mittlerweile 10 Jahre, bei dem die Kinder- und Jugendbeteiligung immer mehr an Bedeutung gewonnen hat und es mehrere Beteiligungsaktionen gegeben hat wie z.B. Jugendversammlungen oder Beteiligungsprojekte.

    Die nun beschlossenen Leitlinien haben Einfluss auf die Organisationsstruktur innerhalb der Gemeindeverwaltung. Das ehemalige Jugendreferat und die Schulsozialarbeit werden in einem „TEAM der Kinder- und Jugendförderung“ zusammengeführt und erhalten somit mehr Gewicht.

    Ganz konkret bedeutet das, dass im Rahmen eines im Trialog (Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft) angelegten Prozesses die Kinder und Jugendlichen einen noch höheren Stellenwert im Gemeinwesen erhalten. Bürgermeister Baumert stellt sich dabei selbst an die Spitze der „Bewegung“.

    Im Rahmen von Jugend BeWegt werden diese Schritte konkret angegangen.

    Es wird derzeit zusätzlich eine Stelle (75 %) für die Kinder- und Jugendbeteiligung und zugehende Kinder- und Jugendarbeit zum 01.01.2015 ausgeschrieben.

     

     

    Ziele

     

    • Kinder- und Jugendbeteiligung soll präsent sein
    • Kinder und Jugendliche sollen selbst aktiv werden
    • Entsprechende Strukturen sollen aufgebaut, gepflegt und manifestiert werden

     

     

    Kontakt

     

    Kinder- und Jugendförderung der Gemeinde Rielasingen-Worblingen

    Ansprechpartnerinnen: Catia Di Fiore, Tanja Brennenstuhl

    Tel.: (0 77 31) 79 06 97

    E-Mail: jugend(at)rielasingen-worblingen.de

     

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    • „Zukunftswerkstatt meets Jugendforum“ am 06.11.2014
    • Umsetzung der „Leitlinien zur sozialräumlichen Konzeptentwicklung der Kinder- und Jugendförderung“ in Rielasingen Worblingen (gem. konkrete „Handlungsplanung“)
    • Öffnung des Jugendtreffs JUCA 60 durch Jugendliche und junge Erwachsene in Eigenverantwortung
    • Schulung und Begleitung der Jugendlichen im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht
    • Weiterhin konkrete Jugendbeteiligung (Jugendforen etc.)
    • Start der Kinderbeteiligung und der zugehenden Kinder- und Jugendarbeit im Frühjahr 2015
    • Prozessbegleitung durch die Lebenswerke GmbH (www.lebenswerke-waldkirch.de)
  • Leutkirch

    Ausgangssituation

     

    Der bisherige Jugendrat wurde vor drei Jahren aufgrund von geringem Interesse aufgelöst. Da es ein derartiges Gremium schon einmal gab, erscheint es sinnvoller, dieses wieder aufleben zu lassen als eine völlig neue Struktur zu schaffen. Die Schulsprecherinnen und Schulsprecher der Leutkircher Schulen sowie engagierte Jugendliche sollen das Gremium „Jugendrat“ bilden. Da im Amt des Schulsprechers, der Schulsprecherin jährlich ein Wechsel stattfindet, soll die Chance genützt werden, z. B. aus Vereinen weitere engagierte Jugendliche zu werben, und für die ausscheidenden Schulsprecher/-innen, länger im Jugendrat zu halten.

     

     

    Ziele

     

    • Wir möchten durch eine umfassende Motivationsarbeit Jugendliche aus unterschiedlichen Schultypen die Chance eröffnen, sich für dieses Gremium zu begeistern und einzusetzen.
    • Dieses Gremium soll die Interessen aller Schüler und Schülerinnen unterschiedlicher Schularten vertreten und somit das Sprachrohr aller Jugendlichen in Leutkirch sein.
    • Jugendliche sollen mit diesem Gremium wieder mehr zu Mitsprache, Mitbeteiligung und Mitverantwortung aufgefordert werden, da viele Jugendliche derzeit nicht wissen, wo sie eine Anlaufstelle für ihre Anliegen finden.
    • Durch die Einführung des Jugendrats wird den Jugendlichen signalisiert, dass die Stadt Leutkirch sich für junge Menschen einsetzt und engagiert.
    • Weiterhin ist angedacht, dass sich dieses Gremium auch mit unterschiedlichen jugendrelevanten Punkten bei öffentlichen Gemeinderatsitzungen beschäftigen soll.
    • Es soll eine interne Diskussionsrunde mit Gemeinderat und Jugendrat geben mit dem Ziel, dass der Gemeinderat das Gremium Jugendrat kennenlernt und akzeptiert. Die Interessen und Einstellungen der Jugendrats-Mitglieder soll dabei dem Gemeinderat vermittelt werden.
    • Ein wünschenswertes Ziel für die Zukunft wäre die Teilnahme der Sprecher/-innen des Jugendrats an öffentlichen Gemeinderatsitzungen sowie ein Anhörungsrecht bei jugendrelevanten Themen.
    • Es soll ein Jugendhearing geben, das die Interessen der Jugendlichen offenlegen soll.
    • Für das Jugendhearing soll eine Homepage eingerichtet werden, bei der die Jugendlichen die Möglichkeit haben, zuerst durch einen Fragenkatalog und anschließend über ihre persönliche Meinung, ihre Anliegen und Wünsche zu äußern.
    • Die Ergebnisse dieser Umfrage bilden dann die Grundlage für die jugendrelevanten Themen im Gemeinderat, wobei die pädagogische Betreuung des Jugendrats eine sinnvolle Vorauswahl der Themen treffen soll.
    • Es soll ein Coach über den Kreisjugendring Ravensburg hinzugezogen werden, um bestimmte Rahmenbedingungen abzustecken.

     

    Kontakt

     

    Jugendhaus Leutkirch

    Ansprechpartner:

    Dietmar Müller, Jugendhausleiter

    Poststraße 8

    88299 Leutkirch im Allgäu

    Tel.: (0 75 61) 91 20 76

    E-Mail: info(at)jugendhaus-leutkirch.de

    www.jugendrat-leutkirch.de

     

    Stadt Leutkirch

    Fachbereich Jugend und Soziales (33)

    Marktstr. 26

    88299 Leutkirch

    Tel. (0 75 61) 87118

     

    Schritte / Aktionen / Maßnahmen

     

    • 29.01.2014 – Treffen mit Michael David

    Michael David, Schüler des TG Leutkirch, wird die Homepage für den Jugendrat gestalten und auch die Plattform für ein Jugendhearing einrichten. Dieses Jugendhearing soll von Leutkircher Schulen im Rahmen des Unterrichts durchgeführt werden, damit ein Großteil der Leutkircher Jugendlichen befragt werden kann. Im Mittelpunkt steht die Erfassung der Lebenssituation der Jugendlichen in Leutkirch und deren Wünsche und Vorstellungen.

     

    • 05.02.2014 – Vorstellung des Projekts in der Schulleiterkonferenz

    Das Projekt wurde vorgestellt mit der Bitte, dass die Schulleitung sich mit den Schülerinnen und Schülern an dem geplanten Jugendhearing via Internet beteiligt.

     

    • 26.03.2014 Erste Jugendrat-Sitzung

    Am Mittwoch, 26. März trafen sich die Schulsprecher/-innen der Leutkircher Schulen zur Schulsprecher-Konferenz im Jugendhaus. Dieses Treffen wurde von Frau Wacker-Günther (Stadt Leutkirch, Jugend und Soziales) und Herrn Müller (Jugendhausleitung) organisiert und vorbereitet. Zu dem Treffen kamen 20 Schulsprecherinnen und -sprecher aus den weiterführenden und beruflichen      Schulen der Großen Kreisstadt Leutkirch.

    Ablauf der Sitzung: Vorstellungsrunde, Erlebnispädagogisches Einstiegsspiel, Gremium Jugendrat, Kommunalwahl, Gemeinsame erlebnispädagogische Aktion, Auswertungsrunde, Fotos und Anwesenheitsliste.

     

    • 05.05.2014 – Gemeinderatsitzung

    Vorstellung des Gremiums Jugendrat, Darstellung des geplanten Hearings

     

    • 06.05.2014 Erlebnispädagogische Aktion

    Die Mitglieder des Jugendrats unternehmen einen Ausflug in die Kletterhalle in Achberg. Nach der Neubesetzung des Gremiums mit vielen engagierten Jugendlichen sollte der Ausflug genutzt werden, um sich gegenseitig besser kennenzulernen.

     

    • 07.05.2014 Podiumsdiskussion

    Am 7. Mai führten Mitglieder des Jugendrats eine Podiumsdiskussion bezüglich der bevorstehenden Kommunalwahl durch. Eingeladen wurde das Bürgerforum Leutkirch und die CDU an diesem Tag. Nach einer Vorstellungsrunde würde durch die Methode World Cafè, bei dem die Teilnehmenden an drei Tischen mit den Politikern sitzen und über unterschiedlichen Themen diskutierten, das Wahlrecht ab 16 Jahren ausführlich behandelt.

     

    • 15.05.2014 Podiumsdiskussion II

    Am 15. Mai folge dann die zweite Runde der Podiumsdiskussion. Diesmal wurde die Unabhängige offene Liste, Freie Wähler und die SPD befragt. Mit der Fishbowl-Methode, bei der eine kleine Gruppe im Innenkreis diskutiert, während die übrigen Teilnehmenden in einem Außenkreis die Diskussion beobachten. Möchte ein Teilnehmer an der Diskussion teilnehmen, kann er einen Platz im Innenkreis einnehmen.

     

    • 20.05.2014 – Planspiel mit dem Jugendrat

    Durch die Multiplikatoren (3 Aktivenräte) wurde ein Planspiel über die Kommunalwahl im Sitzungssaal des Gemeinderates durchgeführt. Es wurde den  Jugendlichen an unterschiedlichen Beispielen den Ablauf der Kommunalwahl spielerisch näher gebracht.

     

    • 02.06.2014 Zweite Jugendrat-Sitzung

    Vorstellungsrund, Rückblick Podiumsdiskussion/Planspiel, Bearbeitung des Fragebogens, weitere Mitglieder für den Jugendrat, Vorstellung Kerstin Pflug (Mitglied des alten Jugendrats), Termine

     

    • 30.06.2014 Sitzung mit dem Coach

    Bei diesem Treffen mit dem Coach, Mitarbeiter Kreisjugendring Ravensburg, Kinder-, Jugend- und Familienbeauftragte und Jugendhausleiter wurde besprochen, was bei der Betreuung des Jugendrats sinnvoll ist und welche Ziele verfolgt werden.

     

    • 02.07.2014 – Anschreiben an die Vereine

    Die Vereine wurden angeschrieben und eingeladen zur dritten Jugendrat-Sitzung. Es wird dabei versucht interessierte Jugendliche aus Vereinen zur Mitarbeit im Jugendrat zu gewinnen.

     

    • 15.07.2014 Der Jugendrat stellt seine Homepage vor

    Die Homepage ist nun online und kann besucht werden. Unter www.jugendrat-leutkirch.de findet man nicht nur „Aktuelles“ rund um den Jugendrat, Themen die im Jugendrat behandelt werden und die Konzeption, sondern sie bietet auch den Kontakt zu Schulen in Leutkirch und Umgebung, wichtige Termine, die von Jugendlichen wahrgenommen werden können und eine Übersicht über die    Mitglieder, die aktuell dieses Gremium besetzen. Weiterhin steht ein Kummerkasten zur Verfügung, über den Jugendliche ihre Wünsche, Ärgernisse und Probleme mitteilen können.

     

    • 28.07.2014 Dritte Jugendrat-Sitzung

    Einleitung – Einstiegsspiel, Vorstellungsrund, Vorstellung des Jugendrates, Vorstellung des Umfragebogens, Interessierte Mitglieder für den Jugendrat, Weiter Vorgehensweise, Termine

     

    • Nach den Sommerferien 2014 – Durchführung des Jugendhearings

    Die Schulen sollen bis Ende Oktober mit ihren Schülerinnen und Schülern das Jugendhearing via Homepage durchgeführt haben.

     

    • Ende 2014 – Auswertung des Jugendhearings

    Das Jugendhearing soll vom Jugendrat ausgewertet und eine Prioritätsliste erstellt werden.

     

    • Ende 2014 – Vorstellung der Ergebnisse der Jugendhearings

    Vertreter des Jugendrats sollen die Ergebnisse des Hearings in einer  AK- oder GR-Sitzung vorstellen und über die Umsetzung der erstellten Prioritätenliste diskutieren.

     

     

  • Göppingen

    Bring dich ein!

    Jugendaktion in Faurndau (Göppingen) im Juni 2015 findet großen Anklang und wird von der Filstalwelle im Filmbeitrag festgehalten. 

     

    Ausgangssituation

     

    In Göppingen und den Stadtbezirken Jebenhausen, Bartenbach, Holzheim und Ursenwang bieten die Mitarbeiter/-innen von fünf freien Personalträgern in den insgesamt 10 Kinder- und Jugendtreffs ihre Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit an.

    Die Mitarbeiter/-innen der Einrichtungen treffen sich ca. 4-6 Mal jährlich zu Arbeitstreffen des gemeinsamen Fachgremiums NETZWERK JUGEND. Die Jugendkoordinatorin der Stadt Göppingen fungiert als Geschäftsstelle des Netzwerks und koordiniert die Treffen und gemeinsamen Projekte.

    Das NETZWERK JUGEND versteht sich als Lobby für Kinder und Jugendliche. Es erarbeitet Standpunkte zu relevanten Themen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, gibt Impulse an Verantwortungsträger/-innen weiter, koordiniert die eigenen Angebote und führt gemeinsame Projekte in Göppingen durch.

     

    Der Göppinger Jugendgemeinderat wird – jeweils für die Dauer von zwei Jahren – in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Er setzt sich aus 20 Mitgliedern im Alter von 13 bis 18 Jahren zusammen. Wahlberechtigt sind alle 13- bis 18-jährigen Einwohner/-innen deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit. Der JGR kommt in Sitzungen zusammen, in denen er aktuelle Themen diskutiert, die die Jugendlichen in der Stadt betreffen. Aktionen und Projekte unterschiedlichster Art werden im Gremium besprochen und verabschiedet. Mitglieder des JGR sind zudem in verschiedenen Ausschüssen des Gemeinderats vertreten und können sich dort zu Wort melden. Den Vorsitz im Jugendgemeinderat führt der Oberbürgermeister. Der Vorsitzende besitzt kein Stimmrecht. Beschlüsse, Anträge und Stellungnahmen des Jugendgemeinderats werden den Fraktionen und Gruppen des Gemeinderats sowie den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung zur Kenntnis gegeben.

    Der Jugendgemeinderat Göppingen hat als Ansprechpartnerin und Coach die persönliche Assistentin des Oberbürgermeisters. Die Geschäftsstelle des JGR wird durch eine Bundesfreiwilligendienstlerin betreut.

     

    Der Kreisjugendring Göppingen möchte den Prozess da wieder aufgreifen, wo man ihn im Jahr  2009 beendet hat. Die Zielsetzungen aus der Gemeinderatsdrucksache von 2009 hat weiterhin Gültigkeit. Es wird an deren weiteren Umsetzung gearbeitet. In der Gemeinderatsdrucksache 070/2009 heißt es zum Schluss: 

    • Die Ergebnisse sollten in die Arbeit innerhalb der Verwaltung ebenso implementiert werden wie in die offene, sozialräumliche Jugendarbeit vor Ort, in den Stadtteilen. Die Aufnahme in das Leitbild der Stadt ist ein erster grundlegender Schritt.
    • Beteiligung ist im Rahmen der Bildungsdebatte ein immer wichtigerer Standard und ein außerordentlich wichtiges Lernfeld, bei dem neben sozialen Kompetenzen auch Kenntnisse über Strukturen und Zusammenhänge vertieft werden.
    • Sie kann jedoch nicht verordnet werden, sondern braucht beim Gegenüber auch die Erkenntnis, dass alle Seiten davon profitieren und gewinnen können. Um diesen Prozess innerhalb der Verwaltung voranzutreiben, wird eine Strategie benötigt, die von der Berücksichtigung des Themas innerhalb des Leitbilds der Stadt bis zum regelmäßigen Verwaltungscheck reicht, bei dem die Umsetzung von Beteiligungsinstrumenten überprüft wird.
    • Dieser Prozess benötigt neben Berichterstattung und Information, auch Qualifikation und regelmäßiger Austausch aller Beteiligten. Zu diesem Zweck wird ein Netzwerk „Bildung und Beteiligung gegründet, das aus der Planungsgruppe Jugendarbeit hervorgeht und mit der weiteren konzeptionellen Ausgestaltung des Themas betraut wird.

     

     

     

    Ziele

     

    • Sensibilisierung der Pädagogen/-innen für das Thema Partizipation
    • Entwickeln einer eigenen Haltung zum Thema Partizipation
    • Gemeinsames Verständnis von fachlichen Standards zum Thema Partizipation schaffen bzw. vermitteln.
    • Durch konkrete Anregungen und Praxisbeispiele „Lust“ auf Partizipation machen
    • Konkrete Ansatzpunkte für die eigene Praxis erarbeiten (Beteiligungsideen/-formen erfahrbar machen)
    • Bereits bestehende Angebote zur Partizipation (JGR)  auf ihre Wirksamkeit überprüfen und gegebenenfalls fortentwickeln
    • Neue Modelle für Jugendbeteiligung in Kommune und einzelnen Bezirken entwerfen (Jugendforen, Jugendrat,…), entwickeln, durchführen und verankern.

     

     

    Kontakt

     

    Kommune

    Stadt Göppingen

    Fachbereich Schule Sport Soziales

    Referat Kinder und Jugend

    Rebecca Zabel / Jugendkoordinatorin

    Hauptstr. 1

    73033 Göppingen

     

    Projektträger

    Kreisjugendring Göppingen e.V.

    Dagnija Brühl / stv. Geschäftsführerin

    Schlachthausstr. 22

    73312 Geislingen

     

     

     

    Schritte - Aktionen - Maßnahmen

     

    • COACHING: LJR Coach und Jugendkoordinatorin - seit Oktober 2014
    • JUGENDFORUM im MINIFORMAT: „Was bewegt Dich?“ – Welche Sportangebote gibt es für Jugendliche in Göppingen und welche fehlen Dir? – im Oktober 2014
    • WORKSHOP: Grundlagenpapier Netzwerkwerk Jugend – im Dezember 2014
    • JUGENDFORUM: Stadtbezirk Faurndau: zum Thema „Nix los? “–  für Kinder und Jugendliche? Im Frühjahr 2015
    • FORTBILDUNGSTAG für Mitarbeiter/-innen aus der OKJA, Schulsozialarbeit
    • „Partizipation in der OKJA aus Sicht von Jugendlichen“ – im Frühjahr 2015
    • JUGENDFORUM: Generationsübergreifende Sozialplanung im Stadtbezirk Jebenhausen – im Sommer 2015
  • Jugendaktionstag in Göppingen-Faurndau: Bring dich ein! - Video

Modellkommunen 2013

  • Jugendbeteiligung Weil der Stadt
  • Weil der Stadt
    Jugendbeiräte Weil der Stadt
    Gesamt-Jugendbeirat
    Seminartage
    Betreuung der Jugendbeiräte
    Einladung zur Wahlparty
     

     

    Ausgangssituation

     

    Bereits 2008 sprach sich der Jugendfachbeirat dafür aus, das Thema Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Weil der Stadt aufzugreifen und zu bearbeiten. Der Fachbeirat regte an, nach Möglichkeiten zu suchen,

    ·        wie Kinder und Jugendliche ihre Interessen und Wünsche artikulieren können,

    ·        wie junge Menschen mit politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen können,

    ·        wie junge Menschen an Planungsprozessen beteiligt werden können,

    ·        wie Erfahrungen der Mitgestaltung gemacht werden können.

     

    2010 führte das Kinder- und Jugendbüro eine Infoveranstaltung zum Thema „Jugendgemeinderat“ durch. Mitglieder des Jugendgemeinderats einer Nachbarkommune berichteten über ihre Arbeit und Erfahrungen. Ca. 10 interessierte Jugendliche nahmen daran teil. Nach weiteren Gesprächsrunden mit den Jugendlichen, in denen die Teilnehmerzahl immer weiter abnahm, wurde das Thema Jugendgemeinderat mangels Interesse nicht weiter verfolgt.

     

    2011 organisierte das Kinder- und Jugendbüro in Weil der Stadt den ersten Jugendbeteiligungstag „Ich bewege was“. Die Veranstaltung fand vormittags während der Schulzeit in der Stadthalle statt. So konnten Schüler aller weiterführenden Schularten erreicht werden. An verschiedenen Themeninseln wurden die Jugendlichen nach ihren Meinungen befragt bzw. konnten ihre Wünsche äußern. Dabei stand im Vordergrund, dass Jugendliche sich für ihre Ideen engagieren und bei der Umsetzung mithelfen. Die Veranstaltung selbst war ein voller Erfolg, bei der Umsetzung von Projekten war das Interesse dann aber gering.

     

     

    Ziele

     

    • Jugendliche bringen sich aktiv in das gesellschaftliche Leben in Weil der Stadt ein
    • Jugendliche fühlen sich ernst genommen
    • Jugendliche sind bereit Verantwortung mitzutragen
    • Jugendliche erhalten Entscheidungskompetenzen
    • Jugendliche erhalten Unterstützung durch Fachkräfte
    • Räumliche, sächliche und finanzielle Ressourcen stehen zur Verfügung

     

     

    Kontakt

     

    Amt für Jugend und Soziales

    Ansprechpartnerin: Tanja Kübler

    Tel. (0 70 33) 52 11 63

    E-Mail: kuebler(at)weil-der-stadt.de 

     

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    Die Fachkräfte des Kinder- und Jugendbüros, die Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement und die Amtsleitung für Jugend und Soziales entwickeln ein Beteiligungsmodell, das für Jugendliche reizvoll erscheint, weil es einen festen Rahmen bietet und gleichzeitig Freiheiten und Spielraum lässt. Bestehende Strukturen werden genutzt bzw. angepasst und den Jugendlichen zugänglich gemacht.

     

    Der Jugendfachbeirat stellt bislang die Verbindung zwischen Fachkräften der Jugendarbeit und der Kommunalpolitik her. So eignet sich das Gremium perfekt, um als Plattform für eine Jugendbeteiligungsform zu fungieren, die o.g. Gesichtspunkte erfüllt.

     

    Künftig sollen Jugendvertreter in gleicher Anzahl wie die übrigen Mitglieder des Beirats vertreten sein, um die Interessen der Jugend in die Runde einzubringen. Der Beirat kann über Anträge abstimmen, die dann den Weg in den Gemeinderat finden.

     

    Gleichzeitig sind die Jugendvertreter Multiplikatoren, die die Ideen des Jugendbeirats weitertragen, so dass auch offene Interessensgruppen bei der Umsetzung von Projekten mitwirken können.

     

    Der Jugendbeirat setzt sich künftig aus je einem Vertreter der Gemeinderatsfraktionen, einer Fachkraft des Kinder- und Jugendbüros, der Leitung des städtischen Amts für Jugend und Soziales, einem Vertreter des Jugendhauses Kloster, einem Vertreter des Stadtjugendrings Weil der Stadt sowie acht Jugendvertretern zusammen. Alle Mitglieder sind gleichermaßen stimmberechtigt.

     

    In den Jugendbeirat gewählt werden Jugendliche, die eine weiterführende Schule in Weil der Stadt besuchen, sowie ein Vertreter der Jugendlichen, die nicht in den örtlichen Schulen erreicht werden, und deren Stellvertreter.

     

    Das Johannes-Kepler-Gymnasium und die Realschule stellen jeweils zwei Jugendvertreter und zwei Stellvertreter. Die Heinrich-Steinhöwel-Schule, die Würmtalschule und die Peter-Härtling-Schule stellen jeweils einen Jugendvertreter und einen Stellvertreter.

     

    Wählbar sind Jugendliche, die mit Hauptwohnsitz in Weil der Stadt gemeldet sind und die beim Amtsantritt zwischen 13 und 19 Jahre alt sind. Wählen können in den Schulen alle Schüler ab der fünften Klasse (auch außwärtige Schüler). Jugendliche, die keine Schule in Weil der Stadt besuchen, können wählen, wenn sie mit Hauptwohnsitz in Weil der Stadt gemeldet sind und am Wahltag zwischen 13 und 19 Jahre alt sind.

     

     

  • Vaihingen/Enz – Kleinglattbach

    Ausgangssituation

     

    Durch eine Umfrage soll die Freizeitsituation des Vaihinger Stadtteils Kleinglattbach überprüft werden. Befragt werden ca. 800 Kinder und Jugendliche anhand eines Fragebogens, der über die weiterführenden Schulen verteilt wird. Hierbei soll u. a. ermittelt werden, wie stark das Interesse an einem Jugendtreff ist und wie groß die Bereitschaft ist, sich dabei auch ehrenamtlich zu engagieren. Die Ergebnisse sollen auch den Vereinen und Kirchen bei ihrer Arbeit Informationen zum Bedarf der Kinder und Jugendlichen geben.

    Die Ergebnisse werden bei einem Jugendforum, das am 16. Mai an der Ottmar-Mergenthaler-Realschule stattfindet präsentiert. Je nachdem wie diese Ergebnisse ausfallen werden Arbeitsgruppen gegründet, die an der Umsetzung der Bedarfe weiterarbeiten.

     

    Ziele

     

    Ziel ist es zum einen, die Freizeitsituation für Kinder und Jugendliche in Kleinglattbach zu verbessern. Zum anderen sollen in diesem Prozess Kinder und Jugendliche bei möglichst allen Schritten beteiligt werden. Sie sollen dadurch erfahren, dass ihr Engagement Wirkung zeigt.

    Verwaltung und Politik sollen für solche Beteiligungsprozesse sensibilisiert werden und in einen größeren Dialog mit Kindern und Jugendlichen treten.

     

    Kontakt

     

    Stadt Vaihingen an der Enz

    Amt 20.3 Bildung, Erziehung, Sport, Jugendpflege

    Schloßstr. 1-3

    71665 Vaihingen/Enz

     

    Ansprechpartner

    Herr Uwe Single

    Tel.: (07042) 18415

    E-Mail: u.single(at)vaihingen.de

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    • Verwaltungsinterne Vorbereitungen
    • Kontaktaufnahme zu fünf weiterführenden Schulen
    • Vorstellung des Projekt an der Ottmar-Mergenthaler Realschule in Kleinglattbach (Schulleitung, Steuerungsgremium, SMV)
    • Fragebogenworkshop
    • Umfrage
    • Einladung zu einer Info-Gruppe
    • Jugendforum
    • Arbeitsgruppen
    • 2. Jugendforum


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  • Schorndorf

    Ausgangssituation

     

    Seit 2008 fand in Schorndorf kommunale Jugendbeteiligung hauptsächlich über den Jugendgemeinderat statt. In der ersten Wahlperiode von 2009-2011 hatte dieser ausreichend Kandidatinnen und Kandidaten. Auch war die Wahlbeteiligung unter den Jugendlichen recht ordentlich. Aber bereits in der darauf folgenden Wahlperiode 2011-2013 war es schon eine große Herausforderung genügend Kandidatinnen und Kandidaten zu finden. Auch die Wahlbeteiligung hatte sich über die Hälfte reduziert. Aufgrund des mangelnden Interesses bei den Jugendlichen am Jugendgemeinderat wurde die Wahl 2013 ausgesetzt. Der Gemeinderat hat stattdessen den Auftrag formuliert, dass, unter Beteiligung von Jugendlichen, ein Konzept zur zukünftigen kommunalpolitischen Jugendbeteiligung erarbeitet werden soll.

    Diesem Auftrag wird nun im Rahmen von Jugend Bewegt nachgekommen.

     

     

    Ziele

     

    Klarheit über das Konzept einer künftigen nachhaltigen, niederschwelligen, offenen, langfristig erfolgreichen kommunalpolitischen Jugendbeteiligung. Im Rahmen des Konzepts sollen möglichst alle wichtigen Lebensbereiche Jugendlicher eingebunden sein. Auch soll sichergestellt werden, dass Kindern uns Jugendlichen aller Millieus die Wege zur Beteiligung offen stehen. Das Konzept soll nicht nur der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat Wege aufzeigen, wie eine Jugendbeteiligung aussehen soll, sondern soll auch Impulse für Schorndorfer Vereine, Jugendeinrichtungen und Schulen geben, wie Partizipation gelebt und in den Alltag integriert werden kann.

     

     

    Kontakt

     

    Lars Piechot
    Schulsozialarbeit Karl-Friedrich Reinhard Schule Schorndorf
    Rehhaldenweg 6
    73614 Schorndorf

    Tel. (0 71 81) 60 06 56

    E-Mail: piechot(at)schulsozialarbeit-schorndorf.de

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    Es fanden verschiedene Planungs- und Konzeptionstreffen statt. Ein Grobkonzept für die Entwicklung eines Beteiligungskonzepts wurde erstellt. Im Rahmen der stadtinternen Kommunikation wurde vor dem Hintergrund sehr verschiedener Entwicklungen klar, dass die Entwicklung eines Beteiligungskonzepts klare Strukturen und Ressourcen benötigt. Parallel zum laufenden Prozess entschied der Gemeinderat, die gesamte städtische Jugendarbeit zu evaluieren und ein „Jugendarbeitskonzept“ zu entwickeln. Daher wurde entschieden, sich bezüglich der Jugendbeteiligung für 2014 auf Aktionen zur Kommunalwahl (2 Zukunftskonferenzen im Mai 2014 mit insgesamt 250 Jugendlichen) zu beschränken. Jedoch soll der angestoßene Jugendbeteiligungsprozess (Grobkonzept + Ergebnisse der Zukunftskonferenzen) mit in die Entwicklung des Jugendarbeitskonzepts mit einfließen.

     

     

     

  • Reutlingen
    Flyer für das Jugendforum Reutlingen
    Jugendforum Reutlingen
    Jugendforum 21.05.2014
    Gut besucht - ein voller Erfolg
    Austausch und Gespräch in RT
     

     

     

    „Wir sind Reutlingen – Jugendforum Reutlingen“

    1. Rahmendaten:

    • Veranstaltungstag: 07. Mai 2014, 8:30 Uhr bis 14:30Uhr
    • Ort: Stadthalle/Kleiner Saal

     

    2. Teilnehmer:

    • Teilnehmeranzahl: ca. 180 Jugendliche
    • Altersgruppe: Zwischen 12 und 20 Jahren, vorwiegend Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahre
    • Vertretene Schultypen: Förder- Werk- Real- Berufsschulen und Gymnasien.
    • Motivation zur Teilnahme vorwiegend als Ergebnis der Vorstellung des Forums im Rahmen der Thementour (Schulen, Jugendtreffs, Jugendhäuser).

     3. Mitwirkende:

    • Insgesamt 32 Mitarbeiter/-innen aus der Reutlinger Jugendarbeit haben das Forum unterstützt:
      o   Mitarbeiter/-innen der Abteilung Jugend
      o   Jugendhäuser/Stiftung Jugendwerk
      o   Jugendtreffs
      o   Stadtjugendring Reutlingen
      o   Ehemaligen JGRler
    • Praktikantinnen und Auszubildende der Abteilung Jugend
    • Hauptmoderation: Erik Flügge, Experte für Jugendbeteiligung und Berater für viele Städte und Gemeinden bei der Entwicklung von Partizipationsprojekten.

     

    4. Zahl der Paten:

    • Rund 37 einzelne Paten/Patinnen wurden gefunden, die die Themen weiterbearbeitet möchten.
    • Abgeschlossene Patenverträge (Themenspektrum):
      o   31 einzelne Themen wurden bearbeitet
      o   29 Patenverträge wurden geschlossen
      o   Wobei einige Themen, bis zu fünf Paten für sich gewonnen haben

     5. Themen des Forums

    • Auszug aus den Themen (geordnet nach den fünf Themenbereichen):


           1. Plätze für die Jugend/ Beispiele:

    • „Mehr Proberäume in RT zu bezahlbaren Preisen“
    • „Schwächere und angebrachte Polizeikontrollen und nur aufgrund schweren Verdachts“
    • „Einen größeren, besseren, betonierten Skatepark/BMX bauen“
    • „Extra Locations für U16“ (Reutlinger Nachtleben)

           2. Busverbindungen/ Beispiele:

    • „Schülerticket (ab 14Jahren)analog zum Semesterticket“
    • „Fehlende Anschlüsse“
    • „Tarifangebot aufarbeiten“
    • „Nachtbusse in bestimme Gebiete“

           3. Baumaßnahmen / Beispiele:

    • Integration von Jugendliche in den Entscheidungsprozess bei großen Bauvorhaben“
    • „Unsere Stadt soll schöner werden – Verschönerung der Stadt (Marktplatz) und ZOB, Problem Baustellen (dauerhafte Baustellen)“
    • „Offene Aufenthaltsorte im Freien um Freizeit zu verbringen“

            4. Freibad / Beispiele:

    • „Organisation einer Teeniedisco“
    • „Auflademöglichkeiten und freies W-Lan“ (im Freibad)

            5. Medien / Beispiele:

    • „Kostenloses W-Lan für alle“
    • „Akkumat: Handy Ladestation“

     

    6. Wie geht es weiter

    • Nacharbeit erfolgt in den nächsten Wochen
    • Paten und Jugendliche (die weiter an ihren Themen arbeiten möchten) werden in den nächsten Wochen kontaktiert.
    • Unterstützung der Paten und Jugendlichen bei weiteren Treffen (Koordination der Termine ggf. Moderation o.ä.)
    • Dokumentation erfolgt über die Homepage

           (www.jugendforum-reutlingen.de / www.wir-sind-reutlingen.de)
           oder über Facebook (Wir sind Reutlingen – Jugendforum Reutlingen)

    Jugendliche, Paten und Interessierte sollen einen transparenten Einblick erhalten, wie die Themen weiterbearbeitet werden und sie ggf. erfolgreich umgesetzt werden können.

     

    7. Erstes Resümee

    Die Projektkoordinatorinnen der Abteilung Jugend sind sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Die Teilnehmerzahl, sowie das Engagement der Jugendlichen war beeindruckend. Die Bereitschaft und hohe Offenheit der Paten/Patinnen, sich auf die Jugendlichen einzulassen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, ist sehr erfreulich. Die Veranstaltung konnte nur durch die vielen engagierten Mitarbeiter/-innen ein Erfolg werden – diese großartige Teamleistung, mit dem Ziel Jugendlichen die Möglichkeit zur Beteiligung zu geben, ist etwas, worauf man sehr stolz sein kann.

     

    Ein letzter Dank geht an das JugendBeWegt (ein Projekt der Jugendstiftung und Landesjugendring Baden-Württemberg) und die Kreissparkasse Reutlingen für die finanzielle Unterstützung.

     

     

     

    Ausgangssituation

     

    Der Reutlinger Jugendgemeinderat existiert seit 16 Jahren und ist zu einer festen Reutlinger Institution geworden. Seit der letzten Wahl im Januar 2013 zeigen sich jedoch Tendenzen, auf die eingegangen werden muss:

     

    1. Die Mitglieder des JGR bestehen vorwiegend aus Gymnasiasten/innen und einigen wenigen Realschüler/-innen.
      Anliegen/Bedürfnisse/Unterstützungen aus anderen dieser Gesellschaftsgruppe finden so kaum Zugang zu der Arbeit des JGRs.
    2. Hohe Fluktuation während der zweijährigen JGR-Amtsperiode.
      Durch G8 und der dadurch verkürzten Schulzeit ist der zeitliche Druck bei den aus vorwiegend Gymnasiasten bestehenden JGR-Mitgliedern relativ hoch.
    3. Mangelndes Bewusstsein für die Zuständigkeiten/Möglichkeiten des JGRs bei den Reutlinger Jugendlichen. Das öffentliche Bewusstsein (vor allem bei den Reutlinger Jugendlichen), dass der JGR die Jugendbelange direkt vertritt, verliert sich meist schnell nach den JGR-Wahlaktionen.

     

    In diesem Zusammenhang entstand die Projektidee, den JGR als offizielle Jugendvertretung gemeinsam mit der Abteilung Jugend - zuständig für alle Jugendangelegenheit der städt. Verwaltung - und weiteren VertreterInnen aus der Jugendarbeit (z.B. Stadtjugendring), der Stadtverwaltung und des Gemeinderats  im Rahmen eines Forums zusammenzubringen und gemeinsam mit Reutlinger Jugendlichen die Themen rund um Jugendfreizeitangebote und den sonstigen Jugendbelangen (kreativ) zu bearbeiten.

     

     

    Ziele

     

    • ein Jugendforum als neue und niederschwelligere Beteiligungsform initiieren.
    • keine einmalige Veranstaltung sein, sondern zukünftig als konstante Beteiligungsform, angegliedert an den Jugendgemeinderat etablieren.
    • Sensibilisierung der Verwaltung und Kommunalpolitik für aktuelle Jugendthemen.
    • Sensibilisierung Jugendlicher für Zuständigkeiten/ Möglichkeiten/Grenzen der Verwaltung und Kommunalpolitik.
    • Neue Impulse und Motivationen für die JGR-Mitglieder.
    • Mehr Unterstützung und Empowerment für den JGR von Seiten der Jugendlichen bei der Umsetzung von jugendspezifischen Themen.
    • Entwicklung eines regelmäßigen Kontakts und Austausches mit Jugendlichen (über das regelmäßig stattfindende Forum und einer dazugehörigen Internetplattform), die mit dem bisherigen Konzept des JGRs nicht erreicht wurden.
    • Mehr Transparenz für die Wünsche und Belange der Reutlinger Jugendlichen bei gleichzeitiger Transparenz für die Machbarkeit/Umsetzungsmöglichkeiten auf der Seite der städt. Verantwortlichen.

    Allgemeine Stärkung der Partizipation Jugendlicher in Reutlingen.

     

     

    Kontakt

     

    Stadt Reutlingen

    Amt für Schulen, Jugend und Sport

    Rathausstraße 6

    72764 Reutlingen

     

    Regina Schaller

    Jugendbeteiligung

     

    E-Mail: regina.schaller(at)reutlingen.de

    Tel.. 07121 / 303 2316

     

    und

     

    Johanna Cless

    Beratungs– und Infostelle Jugendgemeinderat

     

    E-Mail: Johanna.cless(at)reutlingen.de

    Tel.: 07121 / 303 2231

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    1.    In einer groß angelegten Vorbereitungsphase sollen Jugendliche in ihren Lebenszusammenhängen wie Schule Stadtteile, Jugendhäuser, Jugendtreffs, Vereine uvm. aufgesucht werden.

    • Hemmschwellen abbauen.
    • Erarbeitung und Vorbereitung von Themen gemeinsam mit Jugendlichen.

     

    2.    Parallel Online–Begleitung des Prozesses

    • Möglichkeit der Information und des Austausches,
    • Öffentlichkeitarbeit,
    • für Zielgruppe niederschwellig,
    • Transparenz,
    • Einpflege/ Aktualisierung des Planungsstandes usw.,
    • Eröffnung eines Diskussions- bzw. Frage- /Antwortforums durch Kommentare der Besucher.

     

    3.    Zentrales Forum

    • Beteiligung von Jugendlichen verschiedener Schultypen und Bildungshintergründe
    • Kontakt herstellen zwischen Jugendliche aus allen sozialen Schichten, Politik und Verwaltung
    • Belange/Themen der Jugendlichen gegenüber EntscheidungsträgerInnen sichtbar machen und stärken
    • Verlässliche Paten für Belange von Jugendlichen gewinnen (besonders diese sollen durch diese Großveranstaltung für die Idee Jugendbeteiligung gewonnen werden.)

              Konzept der Patenschaft:

              Entscheidungsträger/-innen aus Politik und Verwaltung erklären sich im Verlauf des Forums bereit, sich einem, im Rahmen der Veranstaltung entwickelten Themas anzunehmen und dafür zu sorgen, dass dieses Thema weiterverfolgt wird.

     

    4.    Bearbeitung der Ergebnisse in Arbeitsgruppen, bestehend aus Jugendlichen und Entscheidungsträger.

     

    5.    Fortführung in dezentralen Foren.

  • Remseck/Neckar

    Ausgangssituation

     

    In der Stadt Remseck am Neckar wurden bisher punktuell Kinder und Jugendliche in Projekte eingebunden. Dies erfolgte vor allem in Bauprojekten, bei denen die Wünsche und Anregungen eingeholt wurden. An einer Schule wurden die Kinder und Jugendlichen auch beim Bau der Außenanlagen einbezogen.

     

    Die beiden Dezernate der Stadtverwaltung arbeiten bereits seit Anfang 2013 eng im Projekt „dialogische Spielflächenplanung“ zusammen, bei dem die Gesamtkonzeption der Spielflächen, Schulhöfe und Treffpunkte in Remseck am Neckar unter Beteiligung aller Altersgruppen überarbeitet wird. Auch bei der Jugendbeteiligung zum Freizeitgelände Neckargröningen und zum Masterplan interkommunale Gartenschau 2019 sind Mitarbeiter beider Dezernate eingebunden. Aus diesen positiven Erfahrungen heraus entstand die Idee, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in möglichst vielen Lebensbereichen nachhaltig zu verankern.

     

     

    Ziele

     

    In der Sitzung des Gemeinderates im September 2013 sollen die notwendigen Komplementärmittel für 2014 bewilligt werden. Bereits über die laufenden Beteiligungsprojekte werden Kinder und Jugendliche aktiviert, die zukünftig auch in das Projekt „Jugend BeWegt“ eingebunden werden sollen. Die für Kinder und Jugendliche relevanten Themen werden identifiziert und im Dialog mit erwachsenen Vertretern aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung weiter entwickelt. Neben der Benennung von konkreten Projekten und Maßnahmen wird vor allen Dingen auch mit allen Akteuren gemeinsam ein System entwickelt, wie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig durchgeführt werden kann. Über einen Gemeinderatsbeschluss wird dieses verankert.

    Auch in den anderen Lebensbereichen, wie beispielsweise in Vereinen und Verbänden, wird die Kinder- und Jugendbeteiligung implementiert.

    Konkrete Projekte und Beteiligungsverfahren sollen mit Kindern und Jugendlichen gemeinsam entwickelt und festgelegt werden. Auch hier sind sie als Experten in eigener Sache anerkannt.

     

     

    Kontakt

     

    Stadt Remseck am Neckar

    Dezernat II, Stabstelle Projektmanagement und Bürgerbeteiligung

    Neckaraue 9

    71686 Remseck am Neckar

     

    Ansprechpartnerin

    Frau Claudia Peschen

    Tel. (0 71 46) 289 643

    peschen(at)remseck.de

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    Bisher wurden die folgenden Schritte durchgeführt bzw. sind konkret geplant:

    -  Erstes Treffen mit der Projektcoachin

    -  Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der dialogischen Spielflächenplanung

    • Spielplatzdetektive haben im April / Mai 2013 alle Spielplätze untersucht
    • Jugendwerkstatt am 17.07.13
    • Modellbauaktion im Rahmen der Spielstadt „Mini-Remseck“
    • Beteiligung beim Starterprojekt „Spielplatz Eckgartenstraße“ am 10.07.13

     

    -  Beteiligung an der Gestaltung des Freizeitgeländes Neckargröningen

    • Jugendwerkstatt am 19.06.2013 und am 17.07.2013

    -  September 2013: Gemeinderatsbeschluss zu Komplementärmitteln

    -  Ab Oktober 2013 bis Ende 2013:

    • erstes und zweites Treffen der Projektgruppe „Jugend BeWegt“
    • weitere Aktivierung von Kindern und Jugendlichen
    • Aktivierung von weiteren Akteuren der Stadtgesellschaft
    • Beginn der Themenerhebung

     

     

  • Lahr
    Altes Rathaus in Lahr
    Storchenturm

    Ausgangssituation

     

    Die Stadt Lahr hat Ende 2009 von der Landesregierung Baden-Württemberg den Zuschlag für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2018 erhalten und damit die Möglichkeit unter Subventionierung des Landes Baden-Württemberg die Stadt Lahr städtebaulich weiterzuentwickeln. Zwei bislang als Ackerflächen bewirtschaftete Gebiete sollen zu zwei riesigen Parkanlagen mit Badesee und Freizeit- und Sportmöglichkeiten umgebaut werden und den Einwohnern neue stadtnahe Frei- und Erholungsräume bieten.

     

    Die Stadt Lahr hat im Vergleich mit anderen Städten eine recht junge Bevölkerungsstruktur, die v.a. im Zusammenhang mit dem Zuzug vieler Migranten zu sehen ist. Dies und der Wunsch nach einer „jüngeren“ Landesgartenschau im Vergleich zu den vorherigen Gastgeberstädten hat die Stadt Lahr auf Initiative des Amtes für Soziales, Schulen und Sport dazu veranlasst das Projekt „Kinder- und jugendgerechte Landesgartenschau 2018“ als eines von vielen Projekten zur Landesgartenschau zu initialisieren. Es soll gewährleisten, dass die Wünsche und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf die Gestaltung der „Daueranlage“ (Infrastruktur) und auf die „Ausstellung“ (Veranstaltungsprogramm) berücksichtigt und Kinder und Jugendliche aktiv in den Planungsprozess eingebunden werden.

     

    Da es sich bei der Landesgartenschau um ein Großprojekt handelt, beginnen die Planungen bereits viele Jahre vorher.

     

    Ziele

     

    Das Ziel des Projekts ist - unter Einbindung des Jugendgemeinderats, Kindern und Jugendlichen sowie Schulen und Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen - die Entwicklung eines Beteiligungskonzepts für Kinder und Jugendliche sowie dessen Umsetzung zur Schaffung einer kinder- und jugendgerechten Landesgartenschau 2018, die auch langfristig attraktive Spiel-, Sport- und Freizeitflächen für Kinder und Jugendliche bietet (Nachhaltigkeit). Es soll außerdem eine Beteiligungskultur entwickelt werden, die auch über das Projekt „Kinder- und jugendgerechte Landesgartenschau" hinaus Bestand haben soll.

    Bei allen bisherigen Landesgartenschauen in Baden-Württemberg wurden die Belange von Kindern und v.a. Jugendlichen nur begrenzt berücksichtigt. Durch eine frühzeitige aktive Einbindung von Kindern und Jugendlichen in Planung, Gestaltung und Umsetzung der Daueranlage und beim Veranstaltungsprogramm und eine entsprechende Akzentuierung bei der Realisierung möchte die Stadt Lahr andere Wege gehen.

     

    Die Erfahrungen können modellhaft für andere Kommunen sein, die zukünftig (Landes-) Gartenschauen ausrichten. Die Stadt Lahr kann sie bei Interesse anderen Kommunen zur Verfügung stellen.

     

    Kontakt

     

    Stadtverwaltung Lahr

    Kinder- und Jugendbüro

    Jammstr. 9

    77933 Lahr

     

    Ansprechpartner

    Herr Stefan Zähr

    Tel. (07821) 920 888-0

    stefan.zaehr(at)lahr.de

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    Für das Projekt „Kinder- und jugendgerechte Landesgartenschau“ wurde eine Projektgruppe gegründet, der drei städtische Einrichtungen/Abteilungen angehören: Kinder- und Jugendbüro, Schlachthof – Jugend & Kultur und Abt. Schulen, Sport und Verwaltung. Sie ist zuständig für Konzepterstellung, Planung und Durchführung von Beteiligungsprojekten, Vernetzung, Vertretung der Interessen der Kinder und Jugendliche, etc.

    Das Projekt wurde als eines von vielen Projekten der Lahrer Landesgartenschau als eigenständiges Projekt angemeldet und aufgenommen.

     

    Das Grobkonzept des Projekts besteht aus vier Projektphasen mit folgenden Schwerpunkten:

    •           Erste Projektphase (2012-2013):

    Information über die Landesgartenschau

    Ideensammlung für die Gestaltung der Daueranlage und Ermittlung der wichtigsten Ideen

    •           Zweite Projektphase (2013-2015):

    Konkretisierung von Ideen für die Gestaltung der Daueranlage

    •           Dritte Projektphase (2016-2017):

    Veranstaltungsprogramm während der Ausstellung

    •           Vierte Projektphase (2016-2018):

    Künstlerische Gestaltung rund um das Landesgartenschau-Gelände (Teil 1)

    Projekte zum Mitbauen/-gestalten (Teil 2)

     

    Zunächst wurden bestehende Netzwerke innerhalb der Stadt Lahr (Jugendgemeinderat, Jugendarbeitskreis, Schulleiterkonferenz) zur Information über das Projekt, aber auch zur Abstimmung des Grobkonzepts und Aufnahme von Anregungen und Ideen genutzt. Dabei wurde auch auf ihre wichtige Bedeutung als Multiplikatoren für eine erfolgreiche  Beteiligung von Kindern und Jugendlichen eingegangen.

    Es wurden darüber hinaus Kontakte innerhalb der Stadtverwaltung Lahr hergestellt, v.a. mit den zuständigen Stadtplanern und Landschaftsarchitekten sowie der Abt. Öffentlichkeitsarbeit.

    Die Netzwerke werden seitdem regelmäßig informiert (anstehende Projekte, Ergebnisse, etc.) und einbezogen.

     

    Im Jahr 2012 wurden Ideenworkshops zur Gestaltung der Daueranlage mit Multiplikatoren der Kinder- und Jugendarbeit (Rektoren, Sozialarbeiter, Erzieher), dem Jugendgemeinderat und Kindern und Jugendlichen von 4 bis 16 Jahren sowie eine anschließende Fragebogen-Aktion zur Abstimmung der wichtigsten Ideen bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Neben der Sammlung von Ideen und Wünschen standen dabei die Information über die Landesgartenschau und den Stand der Planungen sowie das Wecken von Begeisterung für die Partizipation im Vordergrund.

     

    An zukünftigen Aktionen sind geplant:

    2013-2015: Konkretisierung favorisierter Ideen/Wünsche von Kindern und Jugendlichen für die Gestaltung der Daueranlage, z.B. im Rahmen eines Kreativ-Wettbewerbs

    2016: Künstlerische Gestaltung rund um das Landesgartenschau-Gelände (z.B. Bauzäune   gestalten, Baumpflanzaktion)

    2016: Partizipationsprojekte zum Veranstaltungsprogramm

    2017: Projekte zum Mitbauen/-gestalten

     

     

  • Kirchheim/Teck

    Ausgangssituation

     

    Seit bereits 20 Jahren ist Jugendbeteiligung in Kirchheim unter Teck ein wichtiges und wertgeschätztes Thema.  Von 1993 bis 2003 war bereits ein Jugendgemeinderat unter städtischer Federführung aktiv. Am 26.07.2006 erließ der Gemeinderat einen Beschluss, welcher die Wichtigkeit von Jugendbeteiligung auf dem Weg zu einer kinder- und familienfreundlichen Kommune hervorhob. Daraus resultierte in der Zeit von 2006 bis 2012 (3 Perioden à 2 Jahren) ein aktiver Jugendrat.

    Ende 2012 war eine weitere Periode des Jugendrates mangels Bewerber nicht mehr möglich.

     

     

    Ziele

     

    Die Beteiligung von betroffenen Kindern und Jugendlichen an den für sie relevanten Angeboten und deren Bedarf ist ein Handlungsprinzip der Stadt Kirchheim unter Teck und der lokalen Jugendarbeit sowie deren gemeinsamen Gremien. Diese Leitorientierung konkretisiert sich in verschiedenen dezentralen, zielgruppenbezogenen und öffentlichen Beteiligungsaktivitäten. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen werden diese Beteiligungsaktivitäten (u. a. Planung Freiflächengestaltung, Lokale Agenda, Jugendstadtplan) altersgerecht umgesetzt.

     

    Hierbei ist allen Beteiligten – und besonders der Oberbürgermeisterin – wichtig, dass die Entwicklung zukunftsfähiger und nachhaltiger Formen von Jugendbeteiligung zentrales Ziel des Vorhabens sein muss und dabei eine verstärkte Einbeziehung von jungen Menschen aus allen Schulformen milieuübergreifend anzustreben ist.

     

    Innerhalb der Projektlaufzeit sollen verschiedene modulhafte „Beteiligungspakete“ für verschiedene Schulformen und für kommunalpolitische Beteiligung geschnürt werden, die in der Folgezeit als Basis für gelungene nachhaltige Jugendbeteiligung eingesetzt werden können.

     

     

    Kontakt

     

    Stadt Kirchheim unter Teck

    Amt für Familie und Soziales

    Widerholtplatz 3

    73222 Kirchheim unter Teck

     

    Ansprechpartner/-in:

    Mehrgenerationenhaus LINDE

    Alleenstr. 90

    73230 Kirchheim unter Teck

    (Einrichtung des Kreisjugendrings Esslingen e.V.)

    Frau Jutta Ziller

    Tel: (07021) 44411

    E-Mail: j.ziller(at)linde-kirchheim.de

     

    Stadt Kirchheim unter Teck

    Amt für Familie und Soziales

    Herr Herbert Müller

    Tel. (07021) 502-351

    E-Mail: h.mueller(at)kirchheim-teck.de

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    Bisher erfolgte Schritte:

    • Vorstellung des Projektes in Schulen und im Rahmen kommunalpolitischer Gremien (Arbeitsgemeinschaft Jugend und Gemeinwesen, Jugendhausbeirat)
    • Bildung einer schultypenübergreifenden und milieuübergreifenden Projektgruppe
    • Planung einer Qualifizierungsmaßnahme für beteiligte Jugendliche
    • Schulung von jugendlichen Medienscouts

     

    Geplant sind folgende weitere Schritte:

    • eine Auftaktveranstaltung mit Schulen, SMV, ehem. Jugendrat, Sozialer Dienst etc.
    • Projektvorstellung an allen interessierten Schulen
    • Entwicklung von „Beteiligungspaketen“ mit teilnehmenden Modellschulen und deren SMVen
    • Entwicklung eines Dialogforen-Konzepts
    • Abschluss einer Vereinbarung über verbindliche Beteiligungsstrukturen an Schulen zwischen der Kommune und allen Schulen in Kirchheim unter Teck
    • Entwicklung einer Dialogform bezüglich „Jugend und Politik“ zwischen dem Gemeinderat, der Verwaltung und den Jugendbeteiligungsprojekten
    • Erstellung einer virtuellen Beteiligungsplattform für Kinder und Jugendliche in Kirchheim

Modellkommunen 2012

  • Ammerbuch

    Ausgangssituation

     

    Durchführung eines Jugendbegegnungstags 2009, Beteiligung und Befragung von Jugendlichen, Einschätzung des Ammerbucher Freizeitangebots, Erstellung einer „Wunschliste“/Anbringen von Kritik, Schaffung von Grundlagen für bessere Beteiligung Jugendlicher, Vereinbarung und Planung weiterer Schritte mit der Verwaltung und dem Bürgermeister.
    Ergebnis: Schaffung einer Stelle des Gemeindejugendreferenten (2010)

     

     

    Ziele

     

    • Schaffung einer verlässlichen Infrastruktur für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, die mit einer hohen Verbindlichkeit einhergeht.

    Die Gemeinde Ammerbuch soll erleben, dass Kinder und Jugendliche mit eigenem Sachverstand grundsätzlich bereichend sind. Deshalb geht es bei unserem Projekt in erste Linie um ein Qualifizierungsprogramm für effektive Beteiligungsformen. So sollen unterschiedliche Methoden kennengelernt, erlernt und in Mikroprozessen angewendet und reflektiert werden. Entscheidend ist ein „Lernen von einander“ geht. Zusätzlich zu Qualifizierungsangeboten stehen praktische Umsetzungen, wie Meinungsumfragen und die ersten Schritte in Richtung Realisierung der Vorschläge und Wünsche.

    Einzelziele 2012-2013

    1. Durchführung und Auswertung einer Jugendkonferenz als Pilotprojekt
    2. Ergebnissicherung durch Jugendgemeinderat
    3. Suche nach Handlungsoptionen für die Gründung eines Fördervereins bzw. Jugendbeirats
    4. Qualifizierung für die gelingende Anwendung unterschiedlicher Beteiligungsformen
    5. Praktische Übungen: Bedarfsfeststellung durch Gemeindeweite Jugend-Online-Umfrage
    6. Gezielte Öffentlichkeitsarbeit für die Beteiligung möglichst aller Kinder und Jugendlicher in Ammerbuch (Webmedien, Web 2.0, Pressearbeit, Flyer, Dokumentationen etc.)

     

    Kontakt


    Gemeinde Ammerbuch - Bürgermeisteramt
    Fachbereich Haupt- u. Bauverwaltung
    Jugendreferat
    Kirchstr. 6
    72119 Ammerbuch

     

    Ansprechpartner
    Gemeindejugendreferent Herr Kraus
    Tel. (0 70 73) 91 71-23
    j.kraus(at)ammerbuch.de

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen


    Stärkung/Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit
    a) Aufbau und Pflege der Rubrik „Blickpunkt Jugend“ im Amtsblatt der Gemeinde
    b) Aufbau und Pflege des Bereichs „Kinder und Jugend“ auf der Homepage der Gemeinde
    c) Web 2.0: Facebookseiten „Jugendreferent Gemeinde Ammerbuch“ und „Jugendgemeinderat Ammerbuch“
    d) Pressemitteilungen, Ansprechparnter für Lokalredaktionen

    • Wiedereröffnung des Jugendraums im Gemeindeteil Reusten, September 2012
    • Aufbau und Koordination einer Jugendgruppe zur Ausarbeitung eines Konzeptes für den Jugendgemeinderat, Konzeptpräsentation im Gemeinderat, Einrichtungsbeschluss Ende 2010
    • Betreuung des Jugendgemeinderates Ammerbuch, Leitung Geschäftsstelle, seit 2011
    • JGR-Klausurwochenenden mit Projektplanseminar 2011 und 2012
    • Projekt „JGR feat. Schule“: Wahlkampfveranstaltung der Kandidatinnen und Kandidaten in der Werkrealschule Ammerbuch-Altingen und der Grund- u. Hauptschule Ammerbuch-Entringen
    • JGR-Projekt Sammeltaxi: Unterschriftenaktion, Testphase Nacht-SAM durchgeführt
    • JGR-Projekt Beachvolleyballfeld: Bau eines Beachvolleyballfeldes im Ammerbucher Freibad, Spendenaktion „Yes We Beach“
    • JGR-Projekt Jugendcafé: Konzepterstellung während der JGR-Klausur 2011
    • div. JGR-Aktionen seit Aufnahme ins Jugend BeWegt-Programm: Landtagsbesuch in Stuttgart, Fahrt nach Berlin, Teilnahme Weihnachtsmarkt der Gemeinde mit Spendenaktion, Jugenddisco in der Schule Altingen in Zusammenarbeit mit der SMV
    • Jugend-Onlineumfrage zur Bedarfsermittlung im Herbst 2012, Gemeindeübergreifend
    • Vorbereitung, Planung und Durchführung einer Jugendkonferenz Ende April 2013

     

     

     

     

     

  • Bühl

    Ausgangssituation

     

    Die Stadt Bühl konnte nach 4 Legislaturperioden wegen mangelnder Jugendbeteiligung keinen neuen Jugendgemeinderat mehr etablieren.

     

     

    Ziele

     

    Entwicklung und Förderung neuer lokaler Beteiligungsmöglichkeiten für und mit jungen Menschen. Etablierung eines Jugendvertretungsorgans.

     

     

    Kontakt

     

    Stadt Bühl
    Fachbereich Jugend, Familie, Senioren und Bildungsportale
    Tel. (0 72 23) 935-371
    E-Mail: j.luft.stadt(at)buehl.de

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    • 04.07.2012 Verabschiedung zur Teilnahme an Jugend BeWegt durch den Gemeinderat
    • Vorbereitung einer Kick off-Veranstaltung; Öffentlichkeitsarbeit; Einladungen
    • Treffen mit SMV-Vertreter/-innen Bühler Schulen, mit Jugendlichen aus dem kirchlichen Umfeld, mit Jugendlichen im KOMM
    • Entwicklung der weiteren Struktur und Kultur in Jugend BeWegt
  • Karlsruhe
    Ein Klick aufs Bild ermöglicht das Durchblättern durch die Broschüre

    Jugendkonferenz Karlsruhe - Im Gepräch mit Bürgermeister Lenz
    Jugendkonferenz - Ergebnispräsentation
    Jugendkonferenz - Skater präsentieren sich
    Jugendkonferenz - Arbeit im Workshop
     

     

     

     

    Ausgangssituation

     

    Am 14.12.2010 hat der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe einstimmig das Konzept zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Karlsruhe beschlossen.

    Inhalte dieses Konzepts sind:

    • Beteiligung von Kinder und Jugendlichen als Querschnittsaufgabe aller städtischen Ämter  und Dienststellen
    • Qualifizierung des Personals
    • Durchführung von Jugendforen
    • Durchführung einer Bürgermeistersprechstunde für Kinder beim Jugenddezernenten
    • Beteiligung in den Stadtteilen
    • Beteiligung  im Kinderschutz nach § 8a SGB VIII, in der Hilfeplanung (§ 36 SGB VIII) und der Jugendhilfeplanung (§ 80 SGB VIII)
    • Federführung der  Umsetzung liegt beim Stadtjugendausschuss e.V. und wird von einer Steuerungsgruppe begleitet
    • Über Umsetzung und Weiterentwicklung wird jährlich im Jugendhilfeausschuss berichtet

    Im November 2011 wurde über die bisherige Umsetzung im Jugendhilfeausschuss berichtet, Schwerpunkte dabei waren:

    • In den Stadtteilen fanden ein Jugendforum, eine Kinderversammlung und weitere Beteiligungsprojekte statt.
    • Es wurde eine Homepage mit Best-Practice-Beispielen eingerichtet www.karlsruhe-beteiligt.de
    • Es wurde eine Fortbildung „Politische Partizipation Jugendlicher im Social Web“ angeboten
    • Es fanden zwei Bürgermeistersprechstunden für Kinder statt
    • Die 1.Karlsruher Jugendkonferenz wurde durchgeführt.

    In der Folge der 1.Karlsruher Jugendkonferenz wurde ein Vorschlag der Jugendlichen von den Fraktionen der SPD und der Grünen aufgegriffen: die Ausweitung von Jugendbeteiligung auf das ganze Stadtgebiet mit regelmäßigen Jugendforen und einer jährlichen gesamtstädtischen Jugendkonferenz. Ein interfraktioneller Antrag wurde im Gemeinderat am 27.3.2012 diskutiert und an den Jugendhilfeausschuss verwiesen.

     

     

    Ziel ...

     

    ... ist es, eine Struktur zu entwickeln, die eine dauerhafte und flächendeckende Beteiligung von und für Jugendliche in Karlsruhe sicherstellt. Neben der Struktur sollen dabei Mittel und Wege gefunden werden, die die Umsetzung dieses Konzepts finanziell und personell absichern.

     

     

    Kontakt

     

    Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe
    Frau Barbara Ebert
    Tel. (07 21) 13 35 614
    E-Mail: B.Ebert(at)stja.de

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    In zwei Workshops im Sommer 2012 mit Haupt- und Ehrenamtlichen  wurden die Maßnahmen für eine nachhaltige Weiterentwicklung von Jugendbeteiligung konkretisiert.

    Die Weiterentwicklung gliedert sich in 4 Teile:

    • Ausbildung von Beteiligungsmentoren
    • Erstellung eines Leitfadens für Jugendforen
    • Entwicklung von Elementen für virtuelle Beteiligung
    • Durchführung einer 2.Karlsruher Jugendkonferenz

    Parallel dazu wurden zwei Jugendkulturveranstaltungen „Mashody“ und „JUXX“ gemeinsam mit Jugendlichen geplant und vorbereitet.

    2013 wurde ein Informationsabend für Interessierte zu „liquid democracy“ als ein Instrument für virtuelle Beteiligung durchgeführt.

    Außerdem steht die Erstellung des Leitfadens für Jugendforen kurz vor dem Abschluss.

     

    Erstmalig wurde im Mai 2013  ein Treffen von Schülersprecher/-innen aller weiterführenden Schulen in Karlsruhe mit ca. 60 Teilnehmenden durchgeführt.

    Die 2.Karlsruher Jugendkonferenz mit dem Motto „Wanted: Deine Ideen“ wird gemeinsam mit einer Gruppe von ca. 15 Jugendlichen vorbereitet und findet am 19. Oktober 2013 statt.

     

     

  • Leinfelden-Echterdingen

    Ausgangssituation

     

    In vielen Kommunen wurde in den letzten Jahren mit Beteiligungsmodellen für Kinder- und Jugendliche experimentiert (parlamentarische Formen wie Jugendgemeinderäte; offene Formen wie Jugendforen; einrichtungsbezogene Formen wie Sprecherräte usw.). Bei den meisten dieser Modelle wurde festgestellt, dass damit nur ein begrenzter Kreis von Kindern oder Jugendlichen angesprochen werden kann. Zugangshürden und Hemmschwellen machten sich fest an Altersgrenzen, Einzugsbereichen, Bildungsvoraussetzungen.

     

    Auch in Leinfelden-Echterdingen wird unter Federführung des Stadtjugendrings an einem neuen Konzept für Partizipation gearbeitet. Der Stadtjugendring Leinfelden-Echterdingen (SJR) ist mit seiner Arbeit nicht auf die verbandliche Arbeit beschränkt. Von Anbeginn an waren auch die offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen im SJR organisiert. Außerdem ist der SJR verantwortlich für das Kooperations-Netzwerk zwischen Schule und Jugendarbeit in Leinfelden-Echterdingen.

    Dadurch verfügt Leinfelden-Echterdingen über eine bereits gut ausgebaute Kooperations-Kultur der verschiedenen Felder der Kinder- und Jugendhilfe und der schulischen Bildung. Viele Fäden dieses Netzwerks laufen beim SJR zusammen.

     

     

    Ziele

     

    • Einbindung möglichst vieler Gruppen von Kindern und Jugendlichen
    • Nutzung des Netzwerks, das beim Stadtjugendring verankert ist.
    • Entwicklung unterschiedlicher, zielgruppenspezifischer Formen von Partizipation
    • Vernetzung dieser verschiedenen Formen
    • Nachhaltige Verankerung und zentrale Anlaufstelle beim Stadtjugendring

     

     

    Kontakt

     

    Stadtjugendring Leinfelden-Echterdingen e.V.
    Frau Kerstin Schwarzkopf, Herr Frank Stüber
    Tel. (07 11) 1 60 83-0
    E-Mail: info(at)sjr-le.de

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    • Einrichtung der Online-Plattform „Deine Idee für LE“
    • Werbung für die Beteiligung an „Deine Idee für LE“
    • Schulung von Multiplikatoren

     

     

     

     

     

  • Rümmingen

    Ausgangssituation

     

    Die Gemeinde Rümmingen hat mit dem bereits 2011 auf breiter Basis erarbeiteten Zukunftskonzept „Rümmingen 2015” eine partizipative Gemeindeentwicklung angestoßen. Basierend darauf kann und soll mit dem Pilotprojekt Jugend BeWegt nun auch die Zielgruppe Jugend noch effektiver einbezogen werden.

     

     

    Ziele

     

    Organisiert durch die bestehende Arbeitsgruppe Kinder und Jugend, die sich mittlerweile deutlich weiterentwickelt und in „AG Jugend BeWegt” umbenannt hat, soll eine nachhaltige Beteiligungskultur in Rümmingen geschaffen werden, die den Heranwachsenden verlässlich und kontinuierlich eine Stimme gibt und Möglichkeiten bietet, sich effektiv und „mit Wirkung” einzubringen. Motiviert werden sollen insbesondere auch Mädchen, da diese im Ort wenig präsent sind.

     

     

    Kontakt

     

    Gemeinde Rümmingen, AG Jugend BeWegt
    Tel. (0 76 21) 32 19
    E-Mail: gemeinde(at)ruemmingen.de

     

     

    Schritte – Aktionen – Maßnahmen

     

    Als wichtigstes übergreifendes Anliegen der Rümminger Jugendlichen stellte sich das Bedürfnis nach gemeinsamen Treffpunkten im weitesten Sinne heraus. Da es im Ort nur eine Grundschule gibt, sind alle „Älteren” auf die weiterführenden Schulen der umliegenden Orte verteilt.

    Neben einer Jugend-Disco als erstes Starter-Projekt im Dezember 2012 fand am 14. April 2013 der erste Rümminger „JugendMitMachTag” statt. Er wurde gut angenommen. Die zwei sich dort zusammengefundenen sehr aktiven Arbeitsgruppen initiieren (mindestens) zwei Projekte. Sie werden aktuell in den Projektgruppen weiterbearbeitet: eine Dorfralley und eine Party „Rümminger Okterberfest” für die Jüngeren sowei ein Girlsday (Treff von jungen Mädchen, einmal im Monat unter einem bestimmten Tehma wie Schminken, Kleidertausch ...) Für 2014 ist ein Sportfest mit anschließnder Party in Planung. Der JugendMitMachTag soll sich jährlich wiederholen.